Zum Hauptinhalt springen

Zahl des Monats

GBV Zahl des Monats Juni: 3

3 Euro pro Quadratmeter sind GBV-Mietwohnungen günstiger als jene von Privaten.


Der Preisvorteil von Mietwohnungen von gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBVs) betrug gegenüber privaten/gewerblichen Mietwohnungen im Jahr 2023 3€ pro m2 pro Monat. Trotz stärkerer Preisanstiege in allen Sektoren zeigt sich, dass der Preisvorteil von gemeinnützigen Mietwohnungen auch im letzten Jahr gestiegen ist. Somit erspart sich ein Haushalt im gemeinnützigen Sektor bei gleicher Wohnfläche durchschnittlich 2.500€ pro Jahr gegenüber Haushalten im privaten Sektor. Die ökonomischen Wirkungen dieses Preisvorteils wurden ausführlich in einer WIFO Studie beschrieben.

Die 182 gemeinnützigen Bauvereinigungen sind Unternehmen, die Wohnungen für breite Kreise der Bevölkerung zur Verfügung stellen. Sie tun dies nicht in gewinnmaximierender, sondern in gemeinwohlorientierter Weise. Ihre Geschäftstätigkeit ist durch das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz (WGG) sowie ergänzende Verordnungen reguliert. GBVs verwalten derzeit rund 985.000 Wohnungen, davon rd. 653.000 eigene Miet- und Genossenschaftswohnungen.

Zahl des Monats Mai: 5950

5.950 GBV-Wohnungen wurden 2023 auf klimafreundliche Heizungen umgestellt.


2023 war ein Rekordjahr bei den Heizungsumstellungen in Bauten von gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBVs). Knapp 6000 Wohneinheiten wurden auf klimafreundliche Heizungssysteme umgestellt. Diese Summe entspricht den Wohneinheiten einer Stadt in der Größe von Schwaz, Korneuburg oder Gmunden. Die GBVs konnten noch einmal 40% mehr Wohnungen als im Jahr 2022 klimafit machen. Insgesamt sind 58% des GBV-Verwaltungsbestands bereits klimafreundlich beheizt, etwa mit Fernwärme oder mit erneuerbaren Energieträgern. Das ergaben die Zahlen der Baubilanz 2023.
Die 182 gemeinnützigen Bauvereinigungen sind Unternehmen, die Wohnungen für breite Kreise der Bevölkerung zur Verfügung stellen. Sie tun dies nicht in gewinnmaximierender, sondern in gemeinwohlorientierter Weise. Ihre Geschäftstätigkeit ist durch das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz (WGG) sowie ergänzende Verordnungen reguliert. GBVs verwalten derzeit rund 985.000 Wohnungen, davon rd. 653.000 eigene Miet- und Genossenschaftswohnungen.

Zahl des Monats April: 10,5

10,5 m2 größer sind GBV-Mietwohnungen im Vergleich zu privaten/gewerblichen Mietwohnungen.

Im Neubau (Gebäude, die seit 2011 errichtet wurden) sind Mietwohnungen von gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBVs) durchschnittlich 10,5 m2 größer als private/gewerbliche Mietwohnungen. Noch viel stärker schlägt sich der Unterschied in Wien nieder: Hier sind GBV-Wohnungen sogar im Durchschnitt um 20m2 größer. Dies zeigt, dass die GBVs deutlich näher an den Bedürfnissen der Menschen bauen. Quelle: Microzensus 2022 (Hinweis: Nicht in der Stichprobe enthalten sind Heime).
Die 182 gemeinnützigen Bauvereinigungen sind Unternehmen, die Wohnungen für breite Kreise der Bevölkerung zur Verfügung stellen. Sie tun dies nicht in gewinnmaximierender, sondern in gemeinwohlorientierter Weise. Ihre Geschäftstätigkeit ist durch das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz (WGG) sowie ergänzende Verordnungen reguliert. GBVs verwalten derzeit rund 985.000 Wohnungen, davon rd. 653.000 eigene Miet- und Genossenschaftswohnungen.

Zahl des Monats März: 51

51% aller GBV-Mieterhaushalte sind Familienhaushalte.

Die Wohnungen von gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBVs) sind optimal geeignet für Familien und das Angebot wird auch angenommen: 51% aller GBV-Mieterhaushalte sind Familienhaushalte. Der Anteil der Familienhaushalte bei GBVs liegt damit deutlich über allen anderen Mietsektoren. Insbesondere für jüngere Familien mit Kindern bieten GBV-Wohnungen eine deutlich bessere Wohnqualität hinsichtlich Wohnungsgröße und Wohnsicherheit durch unbefristete Mietverträge. Weiters verfügen GBV-Wohnungen deutlich häufiger über Freiflächen, Spielplätze und Gemeinschaftsräume.

Die 182 gemeinnützigen Bauvereinigungen sind Unternehmen, die Wohnungen für breite Kreise der Bevölkerung zur Verfügung stellen. Sie tun dies nicht in gewinnmaximierender, sondern in gemeinwohlorientierter Weise. Ihre Geschäftstätigkeit ist durch das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz (WGG) sowie ergänzende Verordnungen reguliert. GBVs verwalten derzeit rund 985.000 Wohnungen, davon rd. 653.000 eigene Miet- und Genossenschaftswohnungen.
 

Zahl des Monats Jänner: 4.200

Im Jahr 2022 rüsteten die GBVs 4.200 Wohnungen auf umweltfreundliche Heizungen um. Die Gesamtausgaben für Gebäudesanierungen, inklusive der Umstellung auf erneuerbare Heizsysteme und Wärmedämmung, betrugen rund 1,1 Milliarden Euro.  Details gibt es in der neuen GBV-Statistik 2023 und als digitale Visualisierungen online.

Zahl des Monats November: 4.100

4.100 Mietwohnungen mit Kaufoption wurden 2021 von den GBVs übereignet. Inklusive der 1.000 übereigneten Eigentumswohnungen (aus Erwerbshäusern, inkl. Betreuungsbauten) liegt die Gesamtzahl der Wohnungsübereignungen 2021 bei rund 5.100. Die GBVs sind dem Gemeinwohl verpflichtet und unterliegen dem Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz (WGG). Gemeinsam verwalten sie derezeit rund 985.000 Wohnungen, wovon etwa 653.000 Miet- und Genossenschaftswohnungen sind.

Zahl des Monats Oktober: 453.900

453.900 Wohnungen werden von gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften verwaltet. Damit machen die von ihnen verwalteten Wohnungen rund 46 % aller gemeinnützigen Wohnungen aus. Der andere Teil der Wohnungen wird von gemeinnützigen Bauvereinigungen in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft (Aktiengesellschaft oder GmbH) verwaltet. Alle Wohnungen unterliegen denselben rechtlichen Grundlagen des WGG. Damit dürfen beispielsweise nur die Kosten weiterverrechnet werden, die entstehen. Damit sind die GBV-Mietwohnungen um rund 25 % billiger als jene von privaten Anbietern.

Zahl des Monats September: 10

Eine aktuelle WIFO-Studie zeigt, dass eine Steigerung des GBV-Marktanteils um 10 Prozent zu einem Rückgang der unregulierten Mieten um 30 bis 40 Cent pro Quadratmeter führt. Bei einer 70 Quadratmeter großen Wohnung entspricht das einer Ersparnis von bis zu 340 Euro pro Jahr. Alle Grafiken, Visualisierungen und die gesamte Studie finden Sie unter non-profit-housing.wifo.ac.at

Zahl des Monats August: 4

Nur 4% aller Mietverträge im GBV-Sektor sind befristet. Grundsätzlich vergeben GBVs unbefristete Mietverträge. Die wenigen Befristungen stehen im Zusammenhang mit den Bestimmungen der Wohnbauförderungen der Länder (z.B. Förderschiene Junges Wohnen) oder mit Wohnanlagen, in denen eine Generalsanierung bevorsteht. Anders sieht es bei privaten/gewerblichen Anbietern aus. Rund die Hälfte (48%) aller Mietverträge im privaten/gewerblichen Sektor sind befristet. Der Anteil ist bei den Neuvermietungen (Mietvertrag <2 Jahre) bereits auf 74% gestiegen. Quelle: Statistik Austria. Microzensus 2022. Mehr dazu hier.

Zahl des Monats Juli: 17

Der State of housing Report von Housing Europe, der europäischen Dachorganisation der sozialen Wohnbauträger, wird alle zwei Jahre veröffentlicht. Der heurige Bericht beschäftigt sich mit den Herausforderungen durch Inflation und hohen Baukosten sowie mit dem Umstieg auf erneuerbare Energien. Im zweiten Teil finden sich 17 Länderreporte, die die Lage in den jeweiligen Ländern detailliert zusammenfassen. Mehr dazu auch hier.