GEMEINNÜTZIGE BAUVEREINIGUNGEN

Zahl des Monats November: 21%

Die Zahl der GBV-Haushalte mit Bewohnerinnen und Bewohner über 60 Jahren ist in den letzten 18 Jahren auf 21% gestiegen. Auch in den Haushalten der gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBVs) schreitet der demografische Wandel voran. Seit 2001 ist der Anteil der Haushalte mit Mieterinnen und Mietern über 60 Jahre von 17% auf 21% gestiegen. Das entspricht einer absoluten Zahl von 122.000 Personen. Da mit zunehmendem Alter neue Ansprüche ans Wohnen auftauchen, sind und bleiben die GBVs auch weiterhin Partner bei der Umsetzung der verschiedenen Konzepte von Wohnen im Alter in allen neun Bundesländern – von barrierefreiem Wohnen über betreutes Wohnen oder moderne Heime.

Zahl des Monats Oktober: 61,8%

61,8 % aller GBV-Wohnungen sind an Fernwärme angeschlossen. Die gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBVs) sind vorbildlich beim Thema Klimaschutz. Während der CO2 Ausstoß beim Verkehr weiter steigt, konnte dieser im Wohnbau deutlich gesenkt werden. Der Rückgang ergibt sich primär aus dem Wechsel zu CO2-neutralen Energieträgern. GBV-Wohnungen und Gemeindewohnungen haben den bei weitem höchsten Anteil an mit Fernwärme beheizten Wohnungen (über 60 %), während speziell im Einfamilienhaussektor die Abhängigkeit von Öl und Gas noch sehr hoch ist.

Zahl des Monats September: 27,6%

In 27,6% aller Haushalte von gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBV) leben Kinder – Spitzenwert unter den Wohnungen. Die gemeinnützigen Bauvereinigungen sind Vorreiter bei der Zurverfügungstellung von leistbarem Wohnraum für Familien mit Kindern. In mehr als einem Viertel (27,6%) aller GBV-Haushalte leben Kinder und damit in mehr als in irgendeiner anderen Form des Geschoßwohnbaus. GBVs sind damit der Garant für familienfreundliche Wohnungen in Österreichs Ballungszentren.

Zahl des Monats August: 1949

1949 – alleine in diesem Jahr kam es zu 14 Neugründungen von GBVs, die heute noch existieren und über 70.000 Wohnungen verwalten. Der damals neu eingerichtete Wohnhauswiederaufbaufonds, die allgemeine Aufbruchsstimmung der Nachkriegsjahre, aber auch der Nachholbedarf unter den Wohnbaugenossenschaften führten ab 1949, also vor genau 70 Jahren, zu einer dritten und vorläufig letzten Gründungswelle von gemeinnützigen Bauvereinigungen.



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