GEMEINNÜTZIGE BAUVEREINIGUNGEN

Zahl des Monats Februar: 65€

Mit 65€ pro Monat sind die Heiz- und Warmwasserkosten für Wohnungen von gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBVs) günstiger als in allen anderen Rechtsformen. Gründe hierfür sind u.a. die kompakte Bauweise, die flächendeckende gute Dämmung und die Energieeffizienz im Zuge der Sanierungen. Wohnungen von GBVs sind sogar günstiger als andere Geschoßwohnungen (private Mietwohnung: 73€, Gemeindewohnung 68€).

Zahl des Monats Jänner: 975 Millionen

Das gesamte Investitionsvolumen für Sanierungen (laufende Instandhaltung und Großinstandsetzung) an gemeinnützigen Gebäuden und Wohnungen im Jahr 2018 betrug 975 Millionen Euro. Unter anderem wurden damit rund 8.100 Wohnungen im gemeinnützigen Sektor thermisch saniert.

Zahl des Monats Dezember: 938.440

Die 185 gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBVs) verwalten aktuell 938.440 Wohnungen. Nicht alle sind dabei Genossenschaftswohnungen. 431.920 werden von Genossenschaften verwaltet. 506.520 von Kapitalgesellschaften, also Aktiengesellschaften oder Gesellschaften mit beschränkter Haftung. Die verwalteten Wohnungen von Genossenschaften stiegen in den letzten Jahren leicht an. Das zeigt die Verbandsstatistik 2018. Virtuelle Grafiken finden Sie hier.

 

Zahl des Monats November: 21%

Die Zahl der GBV-Haushalte mit Bewohnerinnen und Bewohner über 60 Jahren ist in den letzten 18 Jahren auf 21% gestiegen. Auch in den Haushalten der gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBVs) schreitet der demografische Wandel voran. Seit 2001 ist der Anteil der Haushalte mit Mieterinnen und Mietern über 60 Jahre von 17% auf 21% gestiegen. Das entspricht einer absoluten Zahl von 122.000 Personen. Da mit zunehmendem Alter neue Ansprüche ans Wohnen auftauchen, sind und bleiben die GBVs auch weiterhin Partner bei der Umsetzung der verschiedenen Konzepte von Wohnen im Alter in allen neun Bundesländern – von barrierefreiem Wohnen über betreutes Wohnen oder moderne Heime. Beispiele finden Sie hier.

Zahl des Monats Oktober: 61,8%

61,8 % aller GBV-Wohnungen sind an Fernwärme angeschlossen. Die gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBVs) sind vorbildlich beim Thema Klimaschutz. Während der CO2 Ausstoß beim Verkehr weiter steigt, konnte dieser im Wohnbau deutlich gesenkt werden. Der Rückgang ergibt sich primär aus dem Wechsel zu CO2-neutralen Energieträgern. GBV-Wohnungen und Gemeindewohnungen haben den bei weitem höchsten Anteil an mit Fernwärme beheizten Wohnungen (über 60 %), während speziell im Einfamilienhaussektor die Abhängigkeit von Öl und Gas noch sehr hoch ist.

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