Zum Hauptinhalt springen

Zahl des Monats

Zahl des Monats Jänner: 4.200

Im Jahr 2022 rüsteten die GBVs 4.200 Wohnungen auf umweltfreundliche Heizungen um. Die Gesamtausgaben für Gebäudesanierungen, inklusive der Umstellung auf erneuerbare Heizsysteme und Wärmedämmung, betrugen rund 1,1 Milliarden Euro.  Details gibt es in der neuen GBV-Statistik 2023 und als digitale Visualisierungen online.

Zahl des Monats November: 4.100

4.100 Mietwohnungen mit Kaufoption wurden 2021 von den GBVs übereignet. Inklusive der 1.000 übereigneten Eigentumswohnungen (aus Erwerbshäusern, inkl. Betreuungsbauten) liegt die Gesamtzahl der Wohnungsübereignungen 2021 bei rund 5.100. Die GBVs sind dem Gemeinwohl verpflichtet und unterliegen dem Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz (WGG). Gemeinsam verwalten sie derezeit rund 985.000 Wohnungen, wovon etwa 653.000 Miet- und Genossenschaftswohnungen sind.

Zahl des Monats Oktober: 453.900

453.900 Wohnungen werden von gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften verwaltet. Damit machen die von ihnen verwalteten Wohnungen rund 46 % aller gemeinnützigen Wohnungen aus. Der andere Teil der Wohnungen wird von gemeinnützigen Bauvereinigungen in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft (Aktiengesellschaft oder GmbH) verwaltet. Alle Wohnungen unterliegen denselben rechtlichen Grundlagen des WGG. Damit dürfen beispielsweise nur die Kosten weiterverrechnet werden, die entstehen. Damit sind die GBV-Mietwohnungen um rund 25 % billiger als jene von privaten Anbietern.

Zahl des Monats September: 10

Eine aktuelle WIFO-Studie zeigt, dass eine Steigerung des GBV-Marktanteils um 10 Prozent zu einem Rückgang der unregulierten Mieten um 30 bis 40 Cent pro Quadratmeter führt. Bei einer 70 Quadratmeter großen Wohnung entspricht das einer Ersparnis von bis zu 340 Euro pro Jahr. Alle Grafiken, Visualisierungen und die gesamte Studie finden Sie unter non-profit-housing.wifo.ac.at

Zahl des Monats August: 4

Nur 4% aller Mietverträge im GBV-Sektor sind befristet. Grundsätzlich vergeben GBVs unbefristete Mietverträge. Die wenigen Befristungen stehen im Zusammenhang mit den Bestimmungen der Wohnbauförderungen der Länder (z.B. Förderschiene Junges Wohnen) oder mit Wohnanlagen, in denen eine Generalsanierung bevorsteht. Anders sieht es bei privaten/gewerblichen Anbietern aus. Rund die Hälfte (48%) aller Mietverträge im privaten/gewerblichen Sektor sind befristet. Der Anteil ist bei den Neuvermietungen (Mietvertrag <2 Jahre) bereits auf 74% gestiegen. Quelle: Statistik Austria. Microzensus 2022. Mehr dazu hier.

Zahl des Monats Juli: 17

Der State of housing Report von Housing Europe, der europäischen Dachorganisation der sozialen Wohnbauträger, wird alle zwei Jahre veröffentlicht. Der heurige Bericht beschäftigt sich mit den Herausforderungen durch Inflation und hohen Baukosten sowie mit dem Umstieg auf erneuerbare Energien. Im zweiten Teil finden sich 17 Länderreporte, die die Lage in den jeweiligen Ländern detailliert zusammenfassen. Mehr dazu auch hier.

Zahl des Monats Juni: 400

Der preisdämpfende Effekt von gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBVs) schlägt sich mit durchschnittlich 5% günstigeren Mieten im privaten unregulierten Bereich nieder. Das bedeutet eine Ersparnis von rund 400 Euro pro Haushalt jährlich für private Mieterinnen und Mieter. Das belegt die neue Studie „Die preisdämpfende Wirkung des gemeinnützigen Wohnbaus in Österreich“ von WIFO gemeinsam mit dem wohnwirtschaftlichen Referat des Verbandes der gemeinnützigen Bauvereinigungen im Auftrag der MA 50 der Stadt Wien. Alle Grafiken, Visualisierungen und die gesamte Studie finden Sie unter non-profit-housing.wifo.ac.at

Zahl des Monats Mai: 78

2022 wurden 4.200 Wohnungen von gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBVs) auf klimafreundliche Heizsysteme umgestellt. Das bedeutet eine Steigerung von 78% im Vergleich zum Vorjahr. Die GBVs haben nahezu den gesamten Bestand, der in den Jahren bis 1980 errichtet wurde, thermisch saniert, eine Grundvoraussetzung für eine sinnvolle Dekarbonisierung.

Zahl des Monats April: 7,3

Österreich liegt unter den Top 3 in Europa hinsichtlich der Zufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner im sozialen Wohnbau. Mit einer Durchschnittsnote von 7,3 (Skala von 1=sehr unzufrieden bis 10=sehr zufrieden) liegt Österreich gleichauf mit Schweden und nur knapp hinter Dänemark. Auffallend ist, dass die Zufriedenheit in jenen Ländern am höchsten ist, in denen ein höherer Anteil der Bevölkerung im gemeinnützigen und kommunalen Wohnbau lebt und die Zugänglichkeit für breite Einkommensgruppen gegeben ist. Das belegt eine Umfrage von EUROFUND aus 2022. Weitere Auswertungen lesen Sie hier.

 

Zahl des Monats März: 3,1

Bei den Mietwohnungen beträgt das Verhältnis der Fertigstellungen zu den Übereignungen 3,1 : 1. Das heißt, es wurden mehr als dreimal so viele Mietwohnungen in GBV-eigenen Bauten errichtet, als aus dem Mietwohnungsbestand verkauft wurden. Der Nettozuwachs betrug 2021 8.900 gemeinnützige Mietwohnungen. Anders als in anderen europäischen Ländern vergrößert sich der gemeinnützige Wohnungsbestand in Österreich und damit der Bestand an leistbaren Wohnungen.