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Großes finale für die „Rote Emma“

Im Stadtentwicklungsgebiet Attemsgasse konnten die migra und die BWS gemeinnützigen allgemeinen Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft (bwsg) mit der „Roten Emma“ ein großangelegtes Wohnbauprojekt an die neuen Bewohnerinnen und Bewohner übergeben. 

„Das Wiener Modell des geförderten Wohnbaus und der damit verbundenen leistbaren Mieten dient europaweit als Vorbild. Projekte wie die Rote Emma schaffen leistbaren Wohnraum und stärken gleichzeitig das soziale Miteinander im Grätzl“, betonte Kathrin Gaál, ehemalige Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin im Rahmen der Übergabe. 

Innovatives Miteinander 
„Die Donaustadt wächst stark, der Bedarf an leistbarem Wohnraum ist groß. Mit der Roten Emma entsteht hier in Kagran ein neues Stück Stadt, das Wohnen, soziale Angebote und Begegnung miteinander verbindet. Das stärkt die Lebensqualität im Bezirk nachhaltig“, ergänzte Ernst Nevrivy, Bezirksvorsteher der Donaustadt.

Als Holzhybrid-Konstruktion zählt die „Rote Emma“ zu den großvolumigsten Wohnbauprojekten ihrer Art in Österreich. Gleichzeitig wurde ein großer Fokus auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit. So wurden beispielsweise die gleichbleibenden Produktionsbedingungen in der industriellen Vorfertigung von Stahlbeton- und Holzmodulen genutzt um Prozesse und Energiebedarf zu optimieren und damit CO2 einzusparen. 

„Mit der Roten Emma zeigen wir, wie innovative Bauweisen, ökologische Verantwortung und leistbarer Wohnraum erfolgreich zusammengehen können. Gleichzeitig schaffen wir Räume, die das Zusammenleben im Stadtteil aktiv fördern“, so die BWSG-Vorstände Kerstin Robausch-Löffelmann und Mathias Moser. 

Urban Gardening Flächen, Photovoltaikanlagen, begrünte Balkone und ein Mobilitätsservice zum Mieten von verschiedenen Fortbewegungsmitteln unterstreichen dieses Bemühen.
Aber auch in sozialer Hinsicht überzeugt das Projekt durch zahlreiche Gemeinschaftsbereiche und Orte des Zusammenkommens, darunter auch eine Volksschule und ein Kindergarten, die gleichzeitig auch die lokale Infrastruktur stärken. 

„Uns war wichtig, hier mehr als nur Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Die Kombination aus leistbaren Wohnungen, Gemeinschaftsräumen und sozialen Einrichtungen sorgt dafür, dass eine aktive und solidarische Nachbarschaft lebbar wird“, betonten auch die migra-Geschäftsführer Alfred Petritz und Smajo Pasalic.
 

Mehr Infos zu den Bauträgern finden Sie hier: migra, BWS