GEMEINNÜTZIGE BAUVEREINIGUNGEN

Nordbahnhofviertel: Ein Projekt in Bewegung

„Der geförderte Wohnbau ist wie in ganz Wien auch am Nordbahnhofareal ein Kernelement der Stadtentwicklung. Gerade im 2. Bezirk, wo Wohnraum stark nachgefragt ist, halte ich diesen Aspekt für sehr wichtig, um die wertvolle soziale Durchmischung und Vielfalt in den Grätzln aufrechtzuerhalten. Sie ist neben den Grünarealen und dem lebendigen Geschäfts- und Kulturleben einer der Gründe für die hohe Lebensqualität in der Leopoldstadt“, betont Bezirksvorsteher des zweiten Bezirks, Alexander Nikolai die Bedeutung des Projekts, welches aktuell auf dem Areal des ehemaligen Nordbahnhofs entsteht. Nur ein paar Minuten vom Wiener Stephansdom entfernt findet man ein neues Stadtviertel, wo vor wenigen Jahren noch Lastenzüge gefahren sind. Im Fokus der neugebauten Anlagen stehen Smart-Wohnungen. 

Alexander Nikolai, Bezirksvorsteher des zweiten Wienergemeindebezirks, zeigt sich erfreut über die Entwicklungen am Nordbahnhof Areal © Astrid Knie

SMART Wohnbauprogramm der MIGRA

Gemeinsam mit ihrem Projektpartner WOGEM verwirklicht die MIGRA aktuell 255 geförderte Wohneinheiten am Areal des Nordbahnhofs. 116 Wohnungen davon fallen in die Kategorie Smart-Wohnungen. Dabei stehen die Wohnungen den möglichen Mieterinnen und Mietern als 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen zur Verfügung. Gleichzeitig ist es der MIGRA ein Anliegen, dass alle Bewohnerinnen und Bewohnern auch Freiflächen zur Verfügung haben. Somit ist jede der neuen Wohnungen mit einem Balkon, einer Terrasse oder einer Loggia ausgestattet. 

Besonders hervorzuheben ist die Begrünung der Wohnanlage der MIGRA, das „aktive Band“. Ein Freiraum für die Bewohnerinnen und Bewohner wird so inklusive eines attraktiven Ausblicks geschaffen. Gleichzeitig werden durch die Begrünung der Wohnanlage mehrere Geschosse mit den Gemeinschaftsräumen verbunden. 

Die Wohnanlagen der MIGRA stechen durch ihre Grünflächen hervor © MIGRA 

94 geförderte Mietwohnungen der ÖVW

Auch die ÖVW baut aktuell eine Wohnanlage auf dem Areal des ehemaligen Bahnhofs. 94 geförderte Mietwohnungen und 52 preiswerte Mietwohnungen werden errichtet. Wie bei der MIGRA, werden auch bei den Wohnungen der ÖVW Freiflächen für die Mieterinnen und Mieter zur Verfügung stehen. Die Wohnungen bestehen aus 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen. 

Nicht nur die schon angesprochene zentrale Lage ist von Vorteil für die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner, auch die Nähe zu den größten Erholungsgebieten Wiens, dem Wiener Prater und die Donauinsel, machen die neuen Anlagen besonders attraktiv. 

Außenansicht der Wohnanlage der ÖVW © ÖVW

Neues Teilgebiet im Bau

Das neue Teilgebiet, in welchem sich die beiden vorgestellten Projekte befinden, reicht von der Vorgartenstraße bis zur Nordbahnstraße, sowie vom Am Tabor bis zur Innstraße. In den nächsten Jahren werden hier knapp 5.000 Wohnungen sowie Geschäftslokale und Gastronomie erbaut. Errichtet werden die Wohnhäuser von der EGW Heimstätte, dem ÖVW, der STRABAG Real Estate und KIBB Immobilien.

Mehr Infos zu den Projekten der MIGRA finden Sie hier sowie zur Anlage der ÖVW hier

 

 

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