GEMEINNÜTZIGE BAUVEREINIGUNGEN

Vom Spital zum Wohnquartier: „sophie-7“

1881 eröffnete das Wiener Sophienspital - nun steht fest, wie es mit dem teils denkmalgeschützten Bau und dem Areal weitergeht. Die Sozialbau und die WBV-GPA konnten sich mit ihrem Projekt „sophie 7“ im Bauträgerwettbewerb durchsetzen und werden dieses bis 2024 umsetzen. 

Zwischen Moderne und Denkmalschutz

Das urbane Wohnprojekt auf dem rund 13.000 Quadratmeter großen Gelände zwischen Kaiserstraße, Apollogasse, Stollgasse und Neubaugürtel wird aus rund 180 geförderten Wohnungen bestehen. Darunter sind 18 Gemeindebau-Wohnungen und 80 Smartwohnungen. Die Wohnungen werden großteils in Neubauten untergebracht.  Die historischen Spitalspavillons bleiben erhalten, dort werden unter anderem ein Kaffee, Pop-up-Stores, ein Kindergarten und eine Volksschule einziehen. Herzstück des Areals soll der Park im Zentrum der früheren Spitalsgebäude werden. 

Urbane Oase

Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal lobt besonders die Innovationskraft des Wiener Wohnbaus bei diesem Projekt und verwies auf den klimaschonenden Modellcharakter des Projekts nicht zuletzt wegen der dort entstehenden Grünflächen: „Als urbane Oase hat der Park eine positive Wirkung auf das Mikroklima im gesamten Nahbereich. Entlang des Gürtels planen wir eine zusätzliche Baumreihe, die Dachflächen nutzen wir für Photovoltaik-Anlagen, es werden begrünte Fassaden, Balkonlauben und spezielle Dächer für mehr Versickerungs- und Verdunstungsflächen errichtet.“

Neubaus Bezirksvorsteher Markus Reiter bezeichnete das Vorhaben als Vorzeigeprojekt. Er kündigte ein "anziehendes, kühlendes Naherholungsgebiet" an. 

Bis es so weit ist, wird ein Teil des Areals heuer einmal für das Zwischennutzungsprojekt "WEST" genutzt. Der Europapavillon am Gürtel soll im Zusammenhang mit Kreislaufwirtschaft im Modebereich und mit Nachhaltigkeit für Ausstellungen, Workshops, Gastronomie und Wohnen auf Zeit genutzt werden.

180 Wohnungen am ehemaligen Wiener Sophienspital © Stadt Wien / Wohnbauressort

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