GEMEINNÜTZIGE BAUVEREINIGUNGEN

Bauboom in Liesing

Im 23. Wiener Gemeindebezirk wird so viel gebaut wie in fast keinem anderen Stadtteil der Landeshauptstadt. Während es in anderen Teilen Wiens bereits sehr eng wird, ist hier noch Platz für große Projekte vorhanden. Grünflächen machen Liesing zu einem beliebten sowie lebenswerten Bezirk, wie Bezirksvorsteher Gerald Bischof betont: „In den nächsten Jahren soll sich das Musterbeispiel der renaturierten Liesing, das im Moment in Rodaun zu sehen ist, durch den gesamten Bezirk ziehen."

 
Gerald Bischof, Bezirksvorsteher Liesing
©BV23/Esther Gentiheim

Bezugsfest in Alt Erlaa
Die Anlage am Erlaaer Flur ist eines der Großbauprojekte in Liesing und Europas größtes Urban-Gardening-Quartier. Beim Bezugsfest waren neben den Bewohnerinnen und Bewohnern auch Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal und Bezirksvorsteher Gerald Bischof vor Ort mit dabei. Die Bauträger BWSG, MISCHEK Wiener Heim, Volksbau, ÖVW, EBG und Eisenhof errichteten in Alt Erlaa auf insgesamt fünf Bauplätzen rund 1300 Wohnungen. Auf den rund acht Hektar sind unter anderem rund 300 SMART-Wohnungen, 150 geförderte Eigentumswohnungen, Wohngemeinschaften sowie ein Kindergarten vorhanden.  Beim Fest gab es Führungen mit Vertretern der Bauträger durch alle Wohnhäuser, für Unterhaltung sorgten die Kinderfreunde und der musikalische Act „Beschwerdechor“.

Mehr als nur Wohnraum am Erlaaer Flur
„Der Schwerpunkt auf Gemeinschaftsgärten, Hochbeete und eine großzügige Begrünung ist genau das, was sich viele Wienerinnen und Wiener von ihrem Lebensumfeld wünschen und liegt genau im Trend. Die neuen Bewohnerinnen und Bewohner finden hier beste Voraussetzung für ein lebenswertes und leistbares Wohnen“, so Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal. In Europas größten Urban-Gardening-Quartier sind zudem ein gemeinsames Freiraumkonzept und bauplatzübergreifende Gemeinschaftseinrichtungen wie Seminarräume oder eine Quartiersküche vorhanden. „Auch die Förderung des sozialen Miteinanders durch den Quartiersdialog ergänzt in optimaler Weise die dort vorhandene soziale Infrastruktur wie Kindergärten, Schulen und Sporthalle“, erwähnt Bezirksvorsteher Gerald Bischof.

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