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50 Jahre Alt-Erlaa: Jubiläum und Mammutprojekt

Rund 9.000 Menschen nennen den Wohnpark Alt-Erlaa ihre Heimat. Die „Stadt in der Stadt“ im Süden Wiens wird nun im Rahmen einer umfassenden thermischen Sanierung sowie Dekarbonisierung Fit für die Zukunft gemacht. Die Gemeinnützige Siedlungs- und Baugesellschaft (GESIBA) setzt damit ein Zeichen für Modernisierung von Bestandsobjekten hin zu nachhaltigem Wohnen im urbanen Raum. 
 
Mehr als 3.000 Wohnungen sowie rund 25.000 Fenster und Türen
Mit einer Wohnzufriedenheit von rund 90 Prozent über die letzten Jahre hinweg, etabliert sich der Wohnpark Alt-Erlaa als beliebte Adresse für leistbares Wohnen. Mit dem Sanierungsprojekt wird zudem ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft gesetzt, um auch weiterhin den rund 9.000 Bewohnerinnen und Bewohner ein angenehmes Zuhause bieten zu können. 

„Ein Paradebeispiel für Dekarbonisierung bei Bestandsbauten der GESIBA ist in diesem Jahr der Wohnpark Alt-Erlaa. Es handelt sich dabei um das größte thermische Sanierungsprojekt Österreichs. Insgesamt werden 3.000 Wohnungen mehr oder minder gleichzeitig saniert. 25.000 in die Jahre gekommene Fenster werden getauscht und 780 Tiefensonden für CO₂-freies Heizen und Kühlen in den Boden gesetzt. Das trägt natürlich auch zu den Klimazielen der Stadt Wien bei“, so Silke Hofer-Stütz, Leiterin der Stabstelle Nachhaltigkeit der GESIBA.

Auch Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky zeigte sich begeistert: „Im Wohnpark Alt-Erlaa zeigt Wien gerade im ganz großen Stil, wie die Energiewende funktioniert. Wenn Dekarbonisierung in einem so riesigen Komplex möglich ist, dann ist sie überall möglich. Egal ob Altbau oder Neubau – es gibt für jedes Haus eine Lösung. Bis 2040 wollen wir die Stadt komplett von fossilem Gas befreien. Alt-Erlaa ist der beste Beweis dafür, dass diese Vision auch Realität wird.“
 

Mehr Infos zum Bauträger finden Sie hier.