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Wohnen550: Fünf Standorte für junge Menschen in Vorarlberg im Bau

An fünf Standorten in Vorarlberg wird derzeit sichtbar, wie aus der Idee „Wohnen550“ echte Häuser werden. Fast drei Jahre nach dem Start des Modells sind das die ersten sichtbaren Bauprojekte auf dem Weg zum langfristigen Ziel: Rund 300 Wohnungen an etwa zehn Standorten sollen es am Ende im Bundesland werden. Getragen wird „Wohnen550“ vom Land Vorarlberg gemeinsam mit der Vorarlberger gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft (VOGEWOSI), die als Bauträger die einzelnen Projekte umsetzt.
 

Fixe Größe, gedeckelte Miete

Die Wohnungen bei „Wohnen550“ bieten je 2 Zimmer mit rund 50 m². Namensgebend für das Modell ist die Obergrenze beim monatlichen Gesamtwohnungsentgelt: Bei maximal 550 Euro soll die Miete liegen und somit die Finanzierung für junge Menschen erleichtern. Zeitlich ist das Wohnrecht befristet, maximal zehn Jahre kann eine Wohnung gehalten werden. Über die Vergabe entscheidet nicht das Land direkt, sondern die jeweilige Gemeinde vor Ort. Dabei fließen Einkommen und bereits vorhandenes Wohnungseigentum der Bewerberinnen und Bewerber mit ein. 

Wohnbaulandesrat Marco Tittler betont dabei den bewussten Spielraum, den das Modell den Gemeinden lässt: „Wir wollen dort unterstützen, wo vor Ort Bedarf besteht, und das Modell gemeinsam mit den Gemeinden an die jeweiligen Rahmenbedingungen anpassen.“
 

Wo „Wohnen550“ schon Wände hat

In Hohenems wird gerade sichtbar, was „Wohnen550" in der Praxis bedeutet: In der Rudolf-von-Ems-Straße wächst eine Wohnanlage mit 18 Mietwohnungen heran, die junge Menschen ab Februar 2027 beziehen können. Das Gebäude setzt auf eine zentrale Wärmeversorgung, um den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern gleichmäßigen Komfort in allen Wohnungen zu bieten.
 

Mehr Infos zum Bauträger finden Sie hier.