GEMEINNÜTZIGE BAUVEREINIGUNGEN

Neue Richtlinien für Wohnbauförderung in Vorarlberg

Die Wohnbauförderung in Vorarlberg verändert sich. Ein Punkt ist die Anhebung der Einkommensgrenzen in Ein- und Mehrpersonenhaushalten. Diese wurde für Einpersonenhaushalte von 3.100 auf 3.250 Euro und für Mehrpersonenhaushalte von 5.500 auf 5.800 Euro angehoben. Zudem sollen die Zinssätze reduziert werden.

Wohnbauoffensive in Vorarlberg

Markus Wallner, Landeshauptmann (ÖVP), und Marco Tittler, Wohnbaulandesrat (ÖVP), setzen sich für eine Fortsetzung der erfolgreichen Wohnbauoffensive in Vorarlberg ein. Dafür sind 150 Millionen Euro pro Jahr für Wohnbauförderung und Wohnbauhilfe budgetiert. Ziel ist es, bis 2024 zumindest 4.000 neue Wohnungen zu errichten. Der Einsatz von regionalem Holz soll durch einen Bonus für Holzfenster gefördert werden.

Bregenz teurer als Wien

Die Mietpreise in Bregenz zählen zu den teuersten in ganz Österreich. Nach Innsbruck, Salzburg und Dornbirn liegt Bregenz bei den Mietpreisen an vierter Stelle. Damit hat die Landeshauptstadt in diesem Ranking erstmalig sogar Wien überholt. Im Durchschnitt zahlen die Mieterinnen und Mieter in Bregenz 14,60 Euro Miete pro Quadratmeter, beim Kauf einer Wohnung muss mit 4000 Euro pro Quadratmeter gerechnet werden.

Leistbares Wohnen in Bregenz

Dem hohen Mietpreis in Bregenz wirken die Gemeinnützigen mit rund 4000 Wohnungen entgegen. Damit bleibt der Markt auch für Personen mit Durchschnittseinkommen attraktiv und im Schnitt somit jede dritte Mietwohnung leistbar. Pro Jahr werden in Bregenz rund 200 bis 220 gemeinnützige Wohnungen vergeben. Mit Stichtag 8. November 2019 waren 744 Wohnungswerberinnen und -werber bei der Stadt Bregenz registriert. Zum selben Zeitpunkt gab es 184 neue Wohnungen, die vergeben werden konnten. Für das Jahr 2020 sind voraussichtlich ebenfalls 200 bis 220 Wohnungsübergaben vorgesehen.  

Bregenzer Wohnprojekt der VOGEWOSI unter der Riedenburg ©VOGEWOSI

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