GEMEINNÜTZIGE BAUVEREINIGUNGEN

Alpenländische Heimstätte setzt auf Holzmassivbauweise

Ende Mai lud die Alpenländische Heimstätte nach Schlins in den Vorarlberger Walgau, um gemeinsam mit Rhomberg Bau, Architekt Dieter Groß und Bürgermeisterin Gabriele Mähr den symbolischen Spatenstich begehen zu können. Der Weg bis dorthin war für alle Beteiligten äußerst spannend, änderte man doch quasi erst in letzter Minute den Plan, die ursprünglich angedachte Ausführung in Stahlbeton durch einen Holzmassivbau zu ersetzen. 

Umweltfreundlichkeit trifft Wohlfühlatmosphäre  

Alexandra Schalegg, Geschäftsstellenleiterin der Alpenländischen Heimstätte, zeigte sich mit der Entscheidung hochzufrieden: „Wir haben uns auch im Innenbereich für den CO2-neutralen Baustoff entschieden. Um die Wohlfühlatmosphäre und das Raumklima zu verbessern, werden zusätzlich alle Türen und die Treppe aus Holz gefertigt werden.“ Die Fassade wird mit vorgegrauter heimischer Fichte verkleidet und sämtliche Holzbauteile aus dem Bregenzerwald angeliefert werden. 

Einzug im Jänner 2020 geplant 

Auf dem 746 Quadratmeter großen Baugrund entstehen fünf leistbare Wohnungen, die alle über einen Balkon oder eine Terrasse verfügen und mit einer Kombination aus Gastherme und Solaranlage beheizt werden. Trotz der kurzen Bauzeit ist die Schlüsselübergabe erst für kommenden Jänner geplant. Denn: „Die Mieterinnen und Mieter sollen in Ruhe ihren Einzug planen und Weihnachten feiern, damit sie stressfrei im neuen Jahr und in ihrem Wohlfühlzuhause ankommen können“, erklärt Schalegg. 

Beim Spatenstich (v. l. n. r.): Michael Wäger, Markus Allgäuer, Bürgermeisterin Gabriele Mähr, AH Prokuristin Alexandra Schalegg, Christian Jauk, Martin Kohler, Architekt DI Dieter Gross. © RHOMBERG BAU

 

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