„Noah“ gibt Hoffnung
Mit dem Projekt „Noah“ schafft die Tiroler gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft (TIGEWOSI) nicht nur leistbaren, sondern auch sozial gefragten Wohnraum. Die neun entstehenden Wohnungen richten sich mit ihrem betreuten Wohnkonzept speziell an Frauen, die nach einem Aufenthalt im Frauenhaus eine übergangsweise Unterkunft suchen. Mit der Firstfeier erreichte das Projekt einen großen Meilenstein.
Erweiterung des Angebots an betreutem Wohnen
Betreut werden sollen die Wohnungen vom Verein „Frauen helfen Frauen“. Unterstützung wird dabei in Form von Hilfe im Alltag, Organisation von Kinderbetreuung, Nachhilfeangebote sowie Behördengängen geboten. Ziel dabei ist es, die Handlungsfähigkeit und Selbstwirksamkeit der Frauen zu stärken. Als Übergangslösung können die Wohnungen für ein bis zwei Jahre bezogen werden.
„Gewalt an Frauen ist ein gesellschaftliches Problem – auch in Österreich. Hilfe muss für Betroffene verlässlich und niederschwellig erreichbar sein“, betonte Sozial-Landesrätin Eva Pawlata. Florian Rangger, technischer Geschäftsführer der TIGEWOSI ergänzte: „Klein aber fein – neun Wohneinheiten zur Stärkung der sozialen Infrastruktur.“
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