GEMEINNÜTZIGE BAUVEREINIGUNGEN

NEUE HEIMAT TIROL setzt auf „Junges Wohnen“

„Als größter gemeinnütziger Bauträger Tirols möchten wir jungen Menschen beim Start in die Selbstständigkeit ein entsprechendes Wohnangebot machen“, erzählt Markus Pollo, Geschäftsführer NEUE HEIMAT TIROL (NHT). Mit der Initiative „Junges Wohnen“ will die NHT der jungen Zielgruppe vor allem mit leistbarem Wohnen entgegenkommen. 2020 soll dazu in Innsbruck und der Marktgemeinde Rum die Initiative gestartet und erste Projekte realisiert werden.


Initiative #JUNGESWOHNENINNSBRUCK ©NHT/Citygrafic

Umfrage gibt einen Einblick über die Zielgruppe
Um mehr über die Bedürfnisse und Wünsche der zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner zu erfahren und weitere Planungsschritte zu setzen, wurde von Anfang Juni bis Ende Juli 2019 eine umfassende Marktstudie durchgeführt. Rund 1000 Personen im Alter von 18 bis 35 Jahren nahmen an der Befragung der NHT in Abstimmung mit der Stadt Innsbruck teil. Die erhobenen Kategorien zeigen folgende Ergebnisse:

Bevorzugte Stadtgebiete
46,5% der Befragten ist die Wohnungslage im Stadtgebiet ziemlich wichtig, 34% sogar sehr wichtig. Als bevorzugtes Stadtgebiet wurde Wilten (43,7%) genannt, gefolgt von der Innenstadt Innsbruck (38,9%) und Hötting (38,2%).

 

Wohnungskosten und -größe
Bei der Frage, wie viel Euro die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereit wären pro Monat für das Wohnen- (inklusive Nebenkosten, ohne Strom) auszugeben, wäre die Mehrheit mit 33,7% bei einer Preisspanne von 400 bis 500€ dabei. 23,6% wären bereit 500-600 Euro für Wohnen auszugeben. Bei der Wohnungsgröße wäre für die meisten Befragten (33,6%) eine Wohnung mit über 56m2 ideal, 27,2% würden eine Wohnung mit 46-55m2 bevorzugen. Stellvertretend für die an der Umfrage mitwirkende Stadt Innsbruck betont Bürgermeister Georg Willi notwendige Zukunftsschritte: „Die junge Generation hat oft völlig andere Erwartungen beim Wohnen. Dementsprechend werden wir am Innsbrucker Wohnungsmarkt künftig auch mehr kleinere und flexible Wohnungseinheiten benötigen.“

Wünsche für Ausstattung und gemeinsame Nutzung
Bei der Ausstattung sieht die Mehrheit der Befragten einen Waschmaschinenanschluss als sehr oder ziemlich wichtig an, gefolgt von einer Dusche und einem Balkon. Ganz oben bei den Wünschen zur gemeinsamen Nutzung steht die organisierte Reinigung der Allgemeinflächen, gleich im Anschluss folgen eine Paketannahmebox im Haus und eine ökologisch nachhaltige Wohnqualität oder Bauweise.

Mobilität und Infrastruktur in der Umgebung  
Die Nähe zu den Öffis wird bei der befragten Zielgruppe als wichtigstes Kriterium bei der Mobilität gesehen. Auch ein Fahrradabstellraum im Haus und ein eigenes Auto mit Abstellplatz vor dem Haus ist für die Befragten von hohem Stellenwert. In der Wohnungsumgebung sollte der Arbeits- oder Studienplatz gut erreichbar sein, doch auch Lebensmittelmärkte und zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Gebrauch sollten sich in unmittelbarer Nähe befinden.

Neben den Ergebnissen der konkret abgefragten Kategorien wurden von den Befragten zusätzlich allgemeine Wünsche und Vorschläge für zeitgemäßes Junges Wohnen angegeben: So wurden unter anderem die Leistbarkeit der Wohnung, Gemeinschaftseinrichtungen und die Möglichkeit des Wohnungserwerbs als wichtige Kriterien genannt.

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Umfrage gab es die Möglichkeit ein iPad zu gewinnen. Bürgermeister Georg Willi und NHT-Geschäftsführer Markus Pollo überreichten die Preise.


v.l.n.r: Pascal Greiderer, Annabella Gulic, Markus Pollo, Alena Riha (in Vertretung Pedro Fernandes), Stephanie Presslaber und Georg Willi. ©NHT/ Franz Oss

© 2019, Österreichischer Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen
FAQs Impressum Sitemap