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Großforschungsprojekt: Serielles Sanieren und Studentenwohnheim

Geleitet von der steirischen Forschungseinrichtung AEE – Institut für nachhaltige Technologien wird im Rahmen des Großforschungsprojekt RENVELOPE am seriellen Sanieren mittels modularer Fassadenelemente in Vorfertigung. Diese beinhalten neben bautechnischen Strukturen auch Komponenten der Gebäudetechnik und werden aktuell bei der Sanierung eines Studentenwohnheims der Rottenmanner Siedlungsgenossenschaft eingesetzt. 


Mit steirischer Innovation in die Zukunft 
Ebenso beteiligt ist das steirische Unternehmen TOWERN3000 welches ein, in das Fassadenmodulsystem integrierbares, Wärmeabgabesystem für Beheizung und moderate Kühlung entwickelt. 
Mit der aktuellen Umsetzung am Studentenwohnheim der Rottenmanner werden 34 Studentenwohnungen saniert. Innerhalb von nur 14 Tagen wurden hier 84 vorgefertigte Module montiert. Durch das serielle Sanieren dauert die Montage vor Ort deutlich weniger lang, produziert weniger sowie Staub und ist damit für die Bewohnerinnen und Bewohner weniger einschneidend. „Das Prinzip der ‚Erneuerung von Bestandgebäuden in Serie‘ eignet sich insbesondere bei großvolumigen Gebäuden mit einfach strukturierten Fassadenoberflächen. Eine im Projekt RENVELOPE durchgeführte Studie zum Potenzial der “Sanierung von Bestandsgebäuden in Serie“ kam zum Ergebnis, dass rund 70.000 Gebäude alleine in Österreich für diese Methode geeignet wären,“ betont Christian Fink, Geschäftsführer AEE INTEC. 


Im Fall des Studentenwohnheims der Rottenmanner wurde zudem noch eine Photovoltaikanlage installiert und die Kellerdecke gedämmt – so konnte der Wärmebedarf um 50 % reduziert werden. 
 

Mehr Infos zum Bauträger finden Sie hier.