GEMEINNÜTZIGE BAUVEREINIGUNGEN

Steirischer Holzbau-Preis für SG Ennstal und ÖWG Wohnbau

Seit über zwei Jahrzehnten zählt der Holzbaupreis, ausgelobt von Besser mit Holz und der Landesinnung Holzbau, zu den wichtigsten Bauprojekt-Auszeichnungen der Steiermark. Bei dem Wettbewerb entschied sich die Jury für zwölf Preisträger in zehn Kategorien. Diese wurden aus rund 180 Einreichungen nach den Kriterien Architektur, Handwerkskunst und innovative Funktionalität ausgewählt. 

Langjähriger Vorreiter

Mit der innovativen Wohnbebauung „Max-Mell-Allee“ in Graz konnte die Siedlungsgenossenschaft ENNSTAL die Jury überzeugen und wurde in der Kategorie „Mehrgeschossiger Wohnbau“ ausgezeichnet. Der Holzbau vereint „soziale Räume“ mit „individuellen Räumen“ in hoher Architektur – denn auch leistbares Wohnen muss individuelle Gestaltung ermöglichen. 

"Ein Bekenntnis zum Holzbau im mehrgeschossigen Wohnbau ist die Grazer Wohnanlage. Denn die vorgegebene Grundstücksgeometrie war schwierig und verlangte nach einer kompakten Gebäudeform. Hier ist gelungen, die Vorteile von Holz baulich umzusetzen, die auch der Kostensituation im Mehrgeschossigen Wohnbau entspricht. Das Bekenntnis zu Holz äußert sich nicht nur konstruktiv sondern auch in der konsequenten Nutzung von Holz im Innenraum bis hin zu den Stiegenpodesten. So entstand ein lichtdurchflutetes, zeitgemäßes Zuhause für Familien, Einzelpersonen und Paare.“ (Auszug aus der Jurybewertung)

Gruppenbild ©HBP/Schiffer

Größte Holzbaustelle der Steiermark

Auch das Projekt „Sternäckerweg“ der ÖWG wurde mit dem wichtigsten steirischen Bau-Preis ausgezeichnet. In dieser Anlage entstehen in vier Bauschnitten 400 neue Wohnungen und ein Kindergarten. Durch die Errichtung in Holz-Riegel und Massivholzbauweise mit Brettsperrholz ist die Wohnbebauung Sternäckerweg nicht nur eine städtebauliche Herausforderung, sondern auch eine der größten „Holzbaustellen“ in der Steiermark. Der klassische Ingenieurholzbau und die schöne Architektur schaffen städtischen Wohnraum, der zwischen den öffentlichen, halböffentlichen und privaten Bereichen differenziert. Die Bauweise wird durch die Laubengänge aus Holz gut sichtbar gemacht – die „Wohnstraße“, an der sich die einzelnen Wohnhöfe angliedern, ist das zentrale Element der einzelnen Bauabschnitte. Für einen intimeren Siedlungsfreibereich sind die Dimensionen der Wohnhöfe eher kleinteilig gehalten.

 

 

 

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