Salzburger Wohnbausymposium 2026 widmet sich neuen Wohnformen
Das diesjährige Salzburger Wohnbausymposium drehte sich um die Zukunft des Wohnens. Gesellschaftliche Entwicklungen wie der demografische Wandel, kleinere Haushaltsgrößen und vielfältigere Lebensmodelle stellen neue Anforderungen an den Wohnraum und moderne Wohnkonzepte zunehmend in den Mittelpunkt. Mit dabei war auch die Erste gemeinnützige Wohnungsgesellschaft (EGW), mit einem Vortrag zum Thema „Gemeinschaftliches Wohnen im urbanen Bereich“.
Neue Perspektiven für gemeinschaftliches Wohnen
Im Zentrum des Symposiums stand die Erkenntnis, dass zukünftiges Wohnen über den klassischen Wohnungsgrundriss hinausgedacht werden muss. Gemeinschaftlich nutzbare Räume und sogenannte „Third Places“ sollen künftig eine stärkere Rolle spielen. Ebenso werden funktionierende soziale Infrastrukturen als wichtiger Bestandteil moderner Wohnkonzepte betrachtet.
Das Symposium präsentierte praxisnahe Beispiele und bereits realisierte Projekte, die innovative Ansätze für gemeinschaftliches Wohnen im urbanen wie im ländlichen Raum zeigen. Vorgestellt wurden Modelle, die flexibel, sozial wirksam und zugleich leistbar gestaltet sind. Ziel der Veranstaltung war es, für neue Wohnformen und räumliche Konzepte zu sensibilisieren, die auf die veränderten Bedürfnisse der Gesellschaft reagieren. Mit dem Wohnbausymposium schafft das Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen (SIR) eine Plattform für den Austausch über zukunftsorientierte Wohnkonzepte und aktuelle Herausforderungen im Wohnbau.