GEMEINNÜTZIGE BAUVEREINIGUNGEN

Quartier Rauchmühle: 220 Wohnungen für offenen Kreativzenturm

Neues Quartier mit vielfältigen Nutzungen

Nach einem mehrjährigen Entwicklungsprozess in Zusammenarbeit mit der Stadtplanung und dem Gestaltungsbeirat wurde mit der baulichen Umsetzung des Gesamtprojektes begonnen. Die Renaturierung der Glan und der Abbruch des 40 m hohen Betonsilos sind bereits abgeschlossen, nun beginnt mit dem Aushub der Baugrube die ca. zweijährige Phase der baulichen Umsetzung. Die Fertigstellung ist für Mitte 2020 geplant.

Als Ergänzung zum historischen Ensemble werden acht neue Baukörper nach Plänen des norwegischen Architekturbüros Helen & Hard errichtet.  Am Standort entstehen insgesamt ca. 220 Wohnungen, davon 78 freifinanzierte Eigentumswohnungen, die von der PRISMA Unternehmensgruppe realisiert werden und 145 geförderte Mietwohnungen, die die Salzburg Wohnbau errichten wird. Auf ca. 2.700 m² Nutzfläche errichtet die Stadt Salzburg ein offenes Kreativzentrum in historischem Ambiente.

„Der kooperative Entwicklungsprozess und das daraus entstandene Gesamtkonzept mit Einbindung der Wissensstadt werden einen wichtigen Impuls für die Stadtentwicklung auslösen.“, so DI Bernhard Ölz, Vorstand PRISMA Unternehmensgruppe.

Die 145 geförderten Mietwohnungen der Salzburg Wohnbau reichen entsprechend einem Generationen-Wohnmodell von 1-Zimmer-Einheiten mit rund 40 m² bis zu 5-Zimmer-Wohnungen mit 120 m². Dabei wird der Fokus auf durchdachte, lichtdurchflutete Raumkonzepte gelegt.  „Es freut uns wirklich, dass die lange und intensive Planungsphase endlich abgeschlossen ist. Es wird hier ein zukunftsweisendes und architektonisch ansprechendes Projekt umgesetzt werden. Die Grünflächen und Freiräume sind großzügig angelegt. Das ist uns sehr wichtig, denn Wohnen ist ein wesentlicher Teil von Lebensqualität.“, informieren die beiden Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer Dr. Roland Wernik und DI Christian Struber. 

Offenes Kreativzentrum Rauchmühle

Offenes Proben – offenes Arbeiten – offenes Experimentieren: Das sind die Leitlinien für die zukünftig geplante Nutzung des „alten Mühlenhaus“ und „alten Silo“ Die Stadt Salzburg hat den Ankauf und Umbau der beiden historischen Gebäude auf dem Areal des neu entstehenden Quartiers Rauchmühle beschlossen und wurde neben PRISMA und Salzburg Wohnbau somit zum dritten Bauherrn im Projekt Rauchmühle.

Bürgermeister Harry Preuner zum Projekt: „Ich freue mich, dass dieses bauhistorische Industriedenkmal nicht nur erhalten, sondern einer modernen und urbanen Nutzung zugeführt werden kann. Das Kreativzentrum Rauchmühle wird eine große Bereicherung für diesen Stadtteil sein.“

 „Wir haben die Chance, in dieser für Salzburg einmaligen historischen Industriearchitektur einen innovativen Entwicklungsstandort zu schaffen. Die synergetische Verbindung von Proberäumen für Kultur, offenen Werkstätten und Labors sowie Arbeitsräumen für Kreative entspricht unserem Selbstverständnis als Kultur- und Wissensstadt. Das moderne Nutzungskonzept der Rauchmühle bereichert das Leben in Salzburg und setzt neue Impulse für den Stadtteil Lehen“,so Vize-Bürgermeister Bernhard Auinger.   

Beim Spatenstich für das Projekt Rauchmühle in Salzburg im Bild (v. l.): Vizebürgermeister Bernhard Auinger, Stadtrat Johann Padutsch, Bürgermeister DI Harald Preuner, Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer Dr. Roland Wernik, Eigentümervertreter Bernhard Rauch, Wohnbau-Landesrätin Dr. Brigitta Pallauf, DI Bernhard Ölz (Vorstand PRISMA Unternehmensgruppe), Architekt Reinhard Kropf (Architektenbüro Helen & Hard) und Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer DI Christian Struber. ©Stadt Salzburg, Niko Zuparic

 

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