GEMEINNÜTZIGE BAUVEREINIGUNGEN

Forschungsprojekt „Urcharge“

Die NEUE HEIMAT OÖ hat sich an einem Forschungsprojekt der Technischen Universität Wien, KEBA, der LINZ AG, ETA Umweltmanagement und dem Autohaus Sonnleitner beteiligt. Im Zuge des Projekts tauschten 51 Bewohnerinnen und Bewohner einer Wohnanlage der NEUEN HEIMAT OÖ ihre eigenen PKWs mit Verbrennungsmotoren gegen E-Autos ein. Mit dem Projekt wurde die Belastung der Strom-Infrastruktur des Wohnhauses und der übergeordneten Netze getestet sowie die Kundenperspektive beleuchtet. Mit 1. Juni 2021 endete die fünfmonatige Projektphase und die Ergebnisse werden präsentiert. 

„Das Projekt “Urcharge” gibt uns die Gelegenheit, einen wesentlichen Beitrag zur Klimawende zu leisten und aktiv daran mitzuarbeiten, die gemeinnützigen Wohnbauträger im Bereich E-Mobilität zukunftsfit zu machen. Im Zuge des Projekts werden wir Erfahrung sammeln, die uns dabei hilft, die Anforderungen unserer Kundinnen und Kunden in der Zukunft zu erfüllen und eine gewohnt hohe Wohnqualität bieten zu können“, freut sich Robert Oberleitner, Geschäftsführer der NEUEN HEIMAT OÖ über die Teilnahme am Forschungsprojekt.

Keine Umbauten durch Smart-Charging

Geladen werden konnten die E-Autos in der heimischen Tiefgarage. Das Linzer Spezial-Unternehmen KEBA hat auf jedem Parkplatz eine 11-kW-Ladesäule installiert, die gratis genutzt werden konnte. Dort wurde getestet, wie das Lademanagement optimiert werden muss, wenn 49 E-Autos gleichzeitig Strom tanken. Durch den Einsatz von mobilen Smart-Charging Stationen mussten keinerlei Umbauten vorgenommen werden.

Jasmine Ramsebner, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektmanagerin der TU Wien: „Als Projektleiter und Forschungspartner schätzen wir das „Urcharge“-Projekt aufgrund seiner Ganzheitlichkeit, die im Bereich der Ladeinfrastruktur für den großen Wohnbau im urbanen Gebiet einzigartig ist. Eine Demonstrationsphase von fast einem halben Jahr mit 51 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist außerordentlich wertvoll bezüglich des realen Ladeverhaltens und für die Verifizierung unserer Forschungsergebnisse im Modell. Diese Erkenntnisse fließen in ein Konzept zum privaten, urbanen Laden, um Komfort, Leistbarkeit und dadurch Akzeptanz der E-Mobilität voranzutreiben und Zero Emission Mobility im Individualverkehr zu erreichen.“

V. l. n. r.: Bernhard Mitterndorfer (NEUE HEIMAT OÖ), Jasmine Ramsebner (TU Wien), Generaldirektor Erich Haider (Linz AG), Maximilian Sonnleitner (GF Autohaus Sonnleitner), Vizebürgermeister Markus Hein, Josef Siligan (Energievorstand Linz AG), Bürgermeister Klaus Luger, Gerhard Luftensteiner (CEO KEBA AG), Stadträtin Eva Schobesberger © Linz AG / fotokerschi

Mehr Infos zum Bauträger finden Sie hier

 

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