GEMEINNÜTZIGE BAUVEREINIGUNGEN

Neuer Rekord: Mehr gemeinnützige Wohnungen als jemals zuvor

Unter der Obmannschaft von Dir. Alfred Graf lud die Landesgruppe NÖ der gemeinnützigen Bauvereinigungen zum Neujahrsempfang nach St. Pölten ein. Der Einladung der Landesgruppe folgten Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Beamtenschaft und sämtlicher Vertreter der 31 gemeinnützigen Wohnbauunternehmungen Niederösterreichs. Vor Ort präsentierten Vertreter der Landesgruppe die aktuellen, erfreulichen Zahlen des Jahres 2018 und befassten sich mit den Herausforderungen des neuen Jahres.

Die gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBVs) verwalten in Niederösterreich erstmals fast 165.000 Wohnungen, womit ein hoher Anteil der Wohnbevölkerung in Wohnungen der Gemeinnützigen wohnen. Obmann Graf verwies auch auf die Herausforderung, dass die GBVs trotz der Fülle an gesetzlichen Vorgaben leistbaren Wohnraum für die Bevölkerung zur Verfügung zu stellen haben. Die  vielfältige Wohnbauförderung stellt eine unverzichtbare Voraussetzung für einen sozialen Ausgleich dar: „Es bedarf aber auch hohe Anstrengungen, um die zahlreichen Normen in den Griff zu bekommen, und vor allem die im Vorjahr vom Land reduzierten Bauvorschriften auch tatsächlich umzusetzen“, so Graf.

Im Schnitt werden jährlich rund 6.150 Wohneinheiten neu gebaut. Im Jahr 2018 konnten dank der Gemeinnützigen Bauvereinigungen und der Förderung des Landes Niederösterreich überdurchschnittlich viele Wohnungen den Mieterinnen und Mietern übergeben werden. Das bedeutet gleichzeitig ein Investitionsvolumen von rund 1,8 Milliarden Euro pro Jahr in die heimische Wirtschaft und sichert 30.000 Arbeitsplätze. „Unter www.wohnservice-noe.at bieten wir Wohnungssuchenden immer aktuell einen Überblick über das Angebot in Niederösterreich“, so Landesrat Martin Eichtinger.

Die Wichtigkeit des geförderten Wohnbaues betonten auch Wolfgang Viehauser und St. Pölten‘s Bürgermeister Matthias Stadler. Sie verwiesen darauf, dass gerade der vermehrte Bevölkerungszuwachs in Niederösterreich und der Zuzug im Lichte dieser Rahmenbedingungen für die urbanen Räume einen besonders hohen Stellenwert einnehmen.

 

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