GEMEINNÜTZIGE BAUVEREINIGUNGEN

Historischer Höchststand: St. Pölten knackt die 60.000-Einwohnermarke

Niederösterreichs Landeshauptstadt St. Pölten hat einen neuen Einwohnerrekord erreicht. Nach Erhebungen der Stadt stieg die Bevölkerungszahl zunächst kurzfristig an und lag Anfang der 90er-Jahre bei knapp über 50.000 Personen mit Hauptwohnsitz, wobei der Wert jedoch um die Jahrtausendwende unter die 50.000er-Grenze fiel. Seitdem ist ein kontinuierlicher Anstieg zu verzeichnen, der nun einen historischen Höchststand erreicht hat: 60.000 Einwohnerinnen und Einwohner.  Aktuell sind in der Landeshauptstadt 55.159 Personen mit Hauptwohnsitz und 4.841 mit Zweitwohnsitz gemeldet. Allein im Juni 2018 sind 250 neue Bürgerinnen und Bürger hinzugekommen.

Nachfrage steigt durch Angebot

Die erhöhte Nachfrage ist auch zu einem großen Teil auf das attraktive Angebot der gemeinnützigen Bauträger zurückzuführen . Denn seit Jahren wird hier auf die Anforderungen der Bewohnerinnen und Bewohnern geachtet und so erfreuen sich die Wohnungen großer Beliebtheit. Einige neue Projekte wollen wir hier vorstellen.

Die Bau- und Siedlungsgemeinschaft FRIEDEN baut gerade 118 geförderte Mietwohnungen mit Kaufoption nach 10 Jahren direkt in der Landeshauptstadt. Die Wohnungsgrößen passen sich an die Bedürfnisse der zukünftigen Mieterinnen und Mieter an und reichen von ca. 52m² bis  ca. 113m² . So finden Singles, junge Paare und Familien die richtige Wohnungsgröße. 

Hier entstehen 118 geförderte Wohnungen in St. Pölten © FRIEDEN

Auch die allgemeine gemeinnützige WOHNUNGSGENOSSENSCHAFT bietet mit dem Projekt „Junges Wohnen“ einen attraktiven Wohnraum in St. Pölten. Hier entstehen 61 Niedrigenergiewohnungen mit bester Infrastruktur. Die Wohnungsgröße beträgt maximal 60  und kann ausschließlich von Bewohnerinnen und Bewohnern, die das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben angemietet werden.

Junges Wohnen © Wohnungsgen.

Bei einem Baustellenfrühstück präsentierte die Alpenland ihre Wohnbauoffensive für den Raum St.Pölten. Dabei wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über den aktuellen Stand der Wohnhausanlage in der Wiener Straße und weitere geplante Wohnbau-Projekte informiert. Das Wohnhaus mit 46 freifinanzierten Wohneinheiten folgt dem erfolgreichen Projekt „Junges Wohnen“ am selben Grundstück. 

Baustellenfrühstück  © Alpenland

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