GEMEINNÜTZIGE BAUVEREINIGUNGEN

„Sicher Zuhause“ im gemeinnützigen Wohnbau Niederösterreichs

Eine groß angelegte Kooperation unter dem Namen „Sicher Zuhause“ der GBVs Niederösterreichs, des Zivilschutzverbandes, der Polizei, der Feuerwehr, dem Roten Kreuz und des Arbeiter-Samariter-Bund sowie dem Gemeindebund und Gemeindevertreterverband setzt sich zum Ziel die Mieterinnen und Mieter umfassend über Krisensituationen und Notfälle aufzuklären, damit diese im Gefahrfall mit allen nötigen Informationen ausgestattet sind. 

Unser Zuhause ist der wichtigste Rückzugs- und Erholungsort. Ein Ort, an dem die Familien zusammenkommen, an dem man Kraft tanken kann und sich wohlfühlt“, sagte Landesrat Martin Eichtinger, der auch betonte: „Deshalb ist es uns ganz wichtig, dass sich unsere Landsleute in ihrem Zuhause auch sicher fühlen. Besonders in Zeiten der Digitalisierung und Globalisierung brauchen Menschen Orientierung, Halt und Sicherheit. In Niederösterreich sorgen unsere blau-gelben Organisationen und Institutionen für diese Sicherheit. Die beteiligten Organisationen zeigen, was die Menschen selbst konkret tun können und sollen, damit diese Fälle entweder gar nicht eintreten oder wenigstens möglichst glimpflich verlaufen. Damit kommen wir in der Landespolitik unserer Verantwortung nach, unsere Bürgerinnen und Bürger zu informieren und ihnen Sicherheit zu geben“, hob er einen weiteren Aspekt hervor.

194.000 Menschen informieren 
In den rund 136.000 gemeinnützigen Wohnungen der gemeinnützigen Wohnbauträger in Niederösterreich wohnen circa 194.000 Menschen, die es zu informieren galt. Die zugeschickte Broschüre an alle Haushalte der GBVs umfasst Informationen vom Einbruchsschutz über Notfallmaßnahmen und Brandschutz bis zu Vorbereitungen auf Blackouts oder ähnliche Krisen. Johannes Pressl, Präsident des NÖ Gemeindebundes, führte aus: „Es braucht die Menschen, die ‚umsetzen‘ und die Freiwilligen, die sich ‚einsetzen‘. Das macht unsere Gemeinden zu Orten mit einer hohen Lebensqualität.“ Manfred Damberger, Obmann der GBV Landesgruppe NÖ, meinte: „Unsere Hausverwaltungen fungieren als zentrale Anlaufstelle in kaufmännischer, technischer, behördlicher oder rechtlicher Hinsicht. Speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter punkten in diesen Krisenzeiten durch eine hohe Beratungsqualität.“

Umfassende Informationsveranstaltungen
Die Mieterinnen und Mieter werden in einem weiteren Schritt zu großen Veranstaltungen in jedem Landesviertel eingeladen. Dort stehen alle Partnerorganisationen von „Sicher Zuhause“ mit Impulsreferaten und Informationen zur Verfügung. Damit auch in Zukunft alle Bewohnerinnen und Bewohner sicher sein können, wird die Broschüre künftig bei jeder Schlüsselübergabe ebenfalls mit übergeben. Christoph Kainz, Präsident des NÖ Zivilschutzverbands zur Aktion: „Mit dem richtigen Vorrat zu Hause und mit der passenden Organisation innerhalb der Familie verlieren Katastrophen viel von ihrem Schrecken. Egal, ob in einer Wohnung oder einem Einfamilienhaus – ein Krisenvorrat ist überall möglich.“ Franz Popp, NÖ Landespolizeidirektor, betonte, dass es auch aufmerksame Bürger brauche: „Die Bevölkerung ist ein wichtiger Partner für uns.“ Martin Boyer, Landesfeuerwehrkommando NÖ, hob hervor: „Die Feuerwehr lebt die Kameradschaft und ist flächendeckend in ganz Niederösterreich für die Menschen da. Wir tragen somit zu mehr Sicherheit in unserem Bundesland bei.“