Nachverdichtung mit räumlicher Verbesserung für die Südtirolersiedlung Bregenz Rheinstraße
Im Bregenzer Rathaus präsentierten kürzlich Bürgermeister Michael Ritsch und VOGEWOSI Geschäftsführer Hans-Peter Lorenz das Siegerprojekt eines städtebaulichen Wettbewerbs zur Weiterentwicklung der Südtirolersiedlung Bregenz Rheinstraße. Unter zehn Einreichungen konnte sich das Projekt von 03 Arch. München durchsetzen. Ein Meilenstein für das groß angelegte Projekt, welches aus den 200 Altbestand-Wohnungen 320 moderne und leistbare Wohnungen machen wird.
Umfangreicher und durchdachter Entwicklungsprozess
„Es ist uns ein besonderes Anliegen, den Bürger:innen dringend benötigten leistbaren Wohnraum zu bieten – Wohnungen, die den heutigen Wohnstandards entsprechen und über moderne Heizsysteme sowie Balkone verfügen. Mit dem Projekt Südtirolersiedlung Rheinstraße wird dieses Ziel durch eine qualitätsvolle Nachverdichtung umgesetzt, die zusätzlichen Wohnraum schafft und gleichzeitig die vorhandenen Grünflächen bewahrt,“ betonte Bregenz Bürgermeister Michael Ritsch im Rahmen der Präsentation. Vor drei Jahren fiel die Entscheidung, die Südtirolersiedlung durch Nachverdichtung zu erweitern. Seitdem wurde umfangreich geprüft, ob und wie viel Altbestand erhalten bleiben könne und wo Sanierungen sinnvoll sind. So betont auch Hans-Peter Lorenz: „Wir haben uns für einen umfassenden Entwicklungsprozess entschieden, der eine hohe Qualität im Städtebau, in der Architektur und in der Wohnqualität der gesamten neuen Anlage sichern soll. Deshalb haben wir vor dem Architekturwettbewerb zuerst einen städtebaulichen Ideenwettbewerb ausgeschrieben, der dann die Grundlage für die weitere Umsetzung bilden wird.“
Das Siegerprojekt dieses Ideenwettbewerbs überzeugte durch eine gelungene Kombination aus Nachverdichtung und räumlicher Verbesserung, wie auch der Juryvorsitzende Hans Gangoly betonte: „Das Siegerprojekt übernimmt nicht die äußere Form des Bestands, sondern dessen räumliche Prinzipien - keine starre Geometrie, sondern ein fein abgestimmtes Gefüge mit eigenständigen Situationen und Blickbeziehungen. Es arbeitet mit differenzierten Höhen – drei bis maximal fünf beziehungsweise sechs Geschossen – und entwickelt eine klare Raumbildung durch Ecklösungen, Plätze, Vor- und Rücksprünge, es gibt gezielte Öffnungen und spezielle Elemente, immer mit leichten Abänderungen.“
Mit dem Ideenwettbewerb wurden die Weichen gestellt, nun wird die VOGEWOSI auf dieser Basis einen Wettbewerb zur architektonischen Umsetzung durchführen, für welchen das Bewerbungsverfahren noch vor dem Sommer beginnen soll.
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