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Gemeinnütziger Wohnbau stärkt Wirtschaft in Niederösterreich

Eine aktuelle Studie der GBV Landesgruppe Niederösterreich macht deutlich, dass der gemeinnützige Wohnbau in Niederösterreich weit mehr als eine sozialpolitische Aufgabe erfüllt. So wurde gezeigt, dass er zugleich auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist. Die kürzlich präsentierte Studie „Gemeinnütziger Wohnbau in Niederösterreich“ belegt, dass Investitionen in diesen Bereich nicht nur regionale Wertschöpfung steigern, sondern auch starke Beschäftigungseffekte erzeugen und die Konjunktur stabilisieren.

Hohe Wertschöpfung und Beschäftigungseffekte 
Die 28 gemeinnützigen Bauvereinigungen in Niederösterreich tragen rund 0,4 Prozent zur gesamten Wirtschaftsleistung des Bundeslandes bei. Studienleiter Wolfgang Schwarzbauer von Eco Austria betont: „Der gemeinnützige Wohnbau wirkt als stabilisierender Faktor für Bauwirtschaft und regionale Strukturen. Unsere Analyse zeigt zugleich, wie sich diese Effekte transparent und nachvollziehbar quantifizieren lassen.“

Auch die sozial- und wirtschaftspolitische Dimension ist erheblich. Die GBVs sichern über 5.100 Arbeitsplätze pro Jahr, von Handwerksberufen bis hin zu den Beschäftigten in den Wohnbauvereinigungen selbst.

Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister hebt hervor: „Wohnbauförderung und gemeinnütziger Wohnbau sind zweifellos sozialpolitisch von großer Bedeutung, aber auch wirtschaftlich ein entscheidender Faktor – die vorliegenden Zahlen untermauern das deutlich. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist es daher richtig und wichtig, auf Kontinuität im gemeinnützigen Wohnbau zu setzen.“

Regional verankert und nachhaltig wirksam  
Rund 75 Prozent der Wertschöpfung verbleiben in Österreich, fast 40 Prozent direkt in Niederösterreich. Vor allem kleine, regional verankerte Betriebe profitieren von der Bauaktivität der GBVs. Landesobmann Christian Rädler unterstreicht: „Die GBV leben Regionalität aus Überzeugung – und das mit spürbarer Wirkung. Damit sichern sie nicht nur Aufträge, sondern auch viele Arbeitsplätze direkt in der Region. So leisten sie zugleich einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität und regionalen Wertschöpfung.“ Gleichzeitig versteht er dies als klaren Auftrag, den gemeinnützigen Wohnbau kontinuierlich auszubauen.

Die Studie umfasst drei Teile. Der aktuelle Teil beleuchtet die ökonomischen Effekte, der zweite Teil, welcher im zweiten Quartal 2026 veröffentlicht wird, vergleicht wohnpolitische Instrumente und der dritte Abschnitt untersucht die Auswirkungen von Sanierungen auf Energiekosten.

Die Ergebnisse unterstreichen, dass gemeinnütziger Wohnbau weit mehr als nur sozialer Wohnraum ist. Er ist ein stabilisierender Faktor für Wirtschaft, Beschäftigung und regionale Entwicklung in Niederösterreich.
 

Mehr Infos zu den Bauträgern in Niederösterreich finden Sie hier