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Alter Baustoff, neues Wohnen

Altbekannte Bauweisen mit aktuellem Wissen kombinieren? Keine schlechte Idee, dachte sich die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) bei einem ihrer neuen Projekte, für das kürzlich in Bildein der Spatenstich gesetzt wurde. Es entstehen fünf Reihenhäuser in Holzriegelbauweise mit Lehmputz und Strohdämmung. 


Diese Bauweise ist nicht nur besonders nachhaltig, sondern auch alt bewährt: Bis ins 19. Jahrhundert wurden die meisten Häuser in Österreich mit Lehm errichtet. Seither geriet der Baustoff fast in Vergessenheit, dabei weist er eine Reihe positiver Eigenschaften auf. Nicht nur ist Lehm Schadstoff- und emissionsfrei, zudem ist er beliebig oft recyclebar, regional vorhanden, wärmespeichernd und feuchtigkeitsregulierend. 


Ursprünglicher Wohnkomfort
Die fünf entstehenden Reihenhäuser werden bis voraussichtlich 2027 fertiggestellt und bieten je Grundstücksgrößen zwischen 660 m2 und 860 m2. Die Wohnnutzfläche wird sich auf je circa 131 m2 belaufen.


„Hier wird wirklich ein starker Impuls für zeitgemäßes Bauen gesetzt – und das im südlichsten Teil unseres Landes. Wir sind nicht nur was die Architektur betrifft am Puls der Zeit, sondern auch in Bezug auf den Baustoff und die Umsetzung“, betonte OSG-Obmann Alfred Kollar. 


Auch Bildeins Bürgermeister Emmerich Zax zeigte sich begeistert: „Ich freue mich, dass Bildein hier eine Vorreiterrolle übernimmt und wir mit diesen fünf Bungalows nicht nur Wohnraum im Ort schaffen, sondern auch gleichzeitig ein Zeichen setzen.“ 
 

Mehr Infos zum Bauträger finden Sie hier.