GEMEINNÜTZIGE BAUVEREINIGUNGEN

Projekt des Monats: Bauen im Zentrum statt auf der grünen Wiese

Die Zersiedelung ist ein Thema, das in den letzten Jahren verstärkt mediale Aufmerksamkeit erhalten hat. Die Versiegelung der Böden ist bei jedem Murenabgang ein Thema, das Aufheizen der Umgebung auch in kleineren Städten im Sommer immer stärker spürbar. Da ist es kein Wunder, dass sich in vielen Bundesländern ein starker neuer Trend herauskristallisiert hat: Orts- bzw. Stadtkernverdichtung. Eines der Bundesländer, das einen besonders starken Fokus darauflegt, ist Kärnten (siehe Interview Landesgruppenobmann Wolfram Stöby). In der Stadtgemeinde Feldkirchen hat das Kärntner Siedlungswerk (KSW) vor kurzem weiteren zentrumsnahen Wohnraum geschaffen. Die Eigentumswohnanlage, die vom Architekturbüro DI Ernst Roth geplant wurde, liegt direkt im Zentrum der Stadtgemeinde, in Gehweite zu allen wichtigen Nahversorgern, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen sowie zum historischen Kern mit seiner Pfarrkirche aus dem 12. Jahrhundert.

Die 27 Wohneinheiten des Gebäudes in der Gendarmeriegasse sind durch das Land Kärnten wohnbaugefördert und in 2- oder 3-Zimmer-Varianten zwischen 50 und 70m² verfügbar. Die Erdgeschoßwohnungen haben eigene Gartenanteile. Das Gebäude verfügt des Weiteren über eine Tiefgarage. Auch in puncto Energie wurde an die Umwelt gedacht: Eine CO2-neutrale Pellets-Heizanlage, unterstützt durch Solarenergie, sichert umweltfreundliche Wärmegewinnung.

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