Wo Generationen zusammenwachsen: KSW vollendet Wohnquartier in Villach-Vassach
Drei Gebäude, 48 geförderte Mietwohnungen: Genau das entstand in Vassach durch das Kärntner Siedlungswerk Gemeinnützige Gesellschaft (KSW). In Kooperation mit dem Kärntner Hilfswerk entstehen zusätzlich zu den Wohnungen eine Kindertagesstätte sowie ein Wohnverbund für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen – zwei Einrichtungen, die dem Quartier von Anfang an ein soziales Rückgrat geben.
Ein Ortsteil für alle Generationen
Rund zwei Kilometer nördlich des Villacher Zentrums gelegen, bietet Vassach mit seinem naturnahen Umfeld und dörflichen Charakter beste Bedingungen für ein Zusammenleben, das nicht nur nebeneinander, sondern miteinander funktioniert. Die barrierefrei erreichbaren 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen zwischen rund 48 m² und 106 m² sind entsprechend unterschiedlich zugeschnitten – Platz für Singles ebenso wie für Familien oder Seniorinnen und Senioren. Zusammen mit der Kindertagesstätte und der Wohngemeinschaft für Kinder und Jugendliche soll so ein Quartier entstehen, in dem sich die Generationen tatsächlich begegnen.
Genau darin sieht KSW-Geschäftsführer Florian Stadtschreiber den Kern des Projekts: „Als gemeinnütziger Bauträger und Unternehmen im ÖSW Konzern ist es unser Ziel, leistbares und qualitativ hochwertiges Wohnen mit sozialem Nutzen zu verbinden. Für uns sind soziale Aspekte in der Stadt- und Ortsentwicklung ebenso wichtig wie zeitgemäße ökologische Standards. Wir freuen uns, in Vassach ein Wohnquartier zu errichten, das unterschiedliche Generationen verbindet und zugleich einen Beitrag zur Entwicklung des Villacher Stadtteils leistet.“
Grün statt Zaun: Platz zum Begegnen
Statt jeder Wohnung einen eigenen Garten zuzuteilen, hat sich die KSW bewusst für mehr Gemeinschaft entschieden: Die Fläche für Eigengärten wurde geringgehalten, dafür entstehen zwei landschaftlich gestaltete Freibereiche mit Pergolen. Sie sind als Begegnungszonen gedacht. Orte, an denen man sich auch ohne Anlass über den Weg läuft, ein Gespräch beginnt, den Nachmittag draußen verbringt.
Nachhaltig gebaut, für die Zukunft gedacht
Auch bei der Energieversorgung setzt das Projekt auf ein zukunftsfähiges Konzept: Fernwärme und eine Photovoltaikanlage versorgen das Quartier gemeinsam. Die mineralische WDVS-Fassade erfüllt hohe Brandschutzanforderungen und verbessert gleichzeitig die energetische Leistung der Gebäude – im Winter werden Wärmeverluste verringert, im Sommer der Wärmeschutz verbessert.
Für Geschäftsführer Stefan Konecny ist genau diese Kombination aus sozialem und ökologischem Anspruch das Besondere an Vassach: „Mit dem klimaaktiv-Silber-Standard, einer energieeffizienten Bauweise und der Kombination aus Fernwärme und Photovoltaik schaffen wir Wohnraum, der Ressourcen schont und langfristig hohe Wohnqualität bietet. Besonders freut es uns, dass es bei diesem Projekt gelungen ist, soziale und ökologische Nachhaltigkeit gleichermaßen in den Mittelpunkt zu stellen.“
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