GEMEINNÜTZIGE BAUVEREINIGUNGEN

Mit Sonnenstrom den Klimaschutz aktiv mitgestalten

Das von der gemeinnützigen Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft „meine heimat“ initiiertes Projekt in Villach-St. Magdalen läuft unter dem Titel „Wohnhaus als Energielieferant“. Mieterinnen und Mieter von vier Wohnanlagen beziehen zukünftig einen Teil des Strombedarfs von der Photovoltaikanlage auf dem Dach ihres Wohnhauses. „Es haben sich mehrere Unternehmen für diesen Auftrag beworben und schließlich hat das Konzept der KEW überzeugt“, erklärt Helmut Manzenreiter, Vorstandsvorsitzender der „meine heimat“.

Zusammenarbeit mit Blick Richtung Zukunft

„Die Kooperation zwischen der KELAG Energie & Wärme GmbH und „meine heimat“ ist vorbildhaft. Es freut uns ganz besonders, dass wir nicht nur bei der Fernwärme in Villach vor über 30 Jahren von Beginn an mit dabei waren, sondern jetzt auch das erste Mieterstrom-Modell gemeinsam realisieren. Für uns ist es wichtig, den Klimaschutz aktiv mitzugestalten und für unsere Mieter die richtigen Modelle bereitzustellen“, erklärt Manzenreiter. „Dabei achten wir darauf, dass es insbesondere Lösungen sind, von denen die Mieter profitieren. In diesem Fall können wir die Stromkosten für die Mieter senken, die Umwelt entlasten und das mit einem Partner — der KELAG Energie & Wärme GmbH — der auch die Errichtung, Wartung und Instandhaltung der Anlagen über die nächsten 20 Jahre durchführen wird“, so Manzenreiter weiter. Manfred Freitag, Vorstand der Kelag dazu: „Dieses Projekt beweist, dass jeder Einzelne etwas zum Klimaschutz beitragen kann. Wir müssen alle Potenziale nutzen und auch unsere Kunden einbeziehen. Es liegt in unserer Verantwortung, uns selbst wie auch künftigen Generationen eine nachhaltige Zukunft zu ermöglichen. Um die ambitionierten Klimaschutzziele zu erreichen, müssen die erneuerbaren Energien aus Wasser, Wind, Photovoltaik und Biomasse weiter ausgebaut werden.“

Großes Interesse bei Mieterinnen und Mietern

„Das Interesse der Mieter am Mieterstrom ist hoch, bei unserem ersten Projekt haben wir von Beginn an eine Teilnehmerquote von mehr als 60 Prozent“, erklärt Adolf Melcher, Geschäftsführer der KELAG Energie & Wärme GmbH. Die Mieter, die noch nicht vom Mieterstrom-Modell profitieren, können sich jederzeit melden und mitmachen“, lädt Melcher ein.

Dynamische Verteilung der elektrischen Energie

„Die KEW und ´meine heimat´ setzen in Villach erstmals ein Mieterstrom-Projekt dieser Art um. Wir bieten dabei jedem Haushalt Strom aus der Photovoltaikanlage auf dem Dach seiner Wohnanlage an. So hat der Kunde langfristig stabile und attraktive Strompreise und kann jährlich bis zu 10 % sparen. Die elektrische Energie wird den Wohnungen nach einem dynamischen Schlüssel zugeteilt und verrechnet. Wer mehr verbraucht, bekommt mehr Strom aus der Photovoltaikanlage“, führt Freitag aus. 

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