GEMEINNÜTZIGE BAUVEREINIGUNGEN

LWBK unterstützt Forderung nach ausreichend Grünraum

LWBK-Geschäftsführer Mag. Harald Repar brachte seine Anliegen für den geförderten Wohnbau in Sachen Raumordnung und Flächenwidmung klar auf den Punkt: „Betreffend zukünftiger Widmungen wünsche ich mir, dass auf die Bedürfnisse des gemeinnützigen Wohnbaus, im Besonderen auf leistbares Wohnen für Mieterinnen und Mieter, Bedacht genommen wird.“ Aus diesem Grund fordert Repar, dass ein Teil der umgewidmeten Flächen mit einem festgesetzten Grundstückpreis für den sozialen Wohnbau bestimmt werden soll.

Vergangenen Dienstag fand die vierte Kärntner Seekonferenz statt, die sich intensiv mit Fragen der Raumordnung befasste. Landesrat Daniel Fellner (SPÖ) betonte zwar, dass Raumordnung primär Sachen der Gemeinden sei, appellierte jedoch an selbige, die Entwicklung der gesamten Region im Blick zu behalten und über die eigenen Grenzen hinauszudenken. Besonders kritisiert wurde der Umstand, dass Seeufer immer öfter zugebaut werden und in den Orten immer weniger Grün zu finden ist. Haral Repar betonte: „Uns als LWBK ist es zwar wichtig, alle aktuellen Bauvorhaben, den Nachfragen entsprechend, in den Ballungszenten und den umliegenden „Speckgürteln“ umzusetzen, aber auch innerhalb der Anlagen ausreichend Grünflächen zu schaffen.“ Dabei werde vor allem versucht, ein reichliches Freizeitangebot mit Begegnungszonen in ein vielfältiges Grünraumkonzept einfließen zu lassen. 

Am neuen Kärntner-Raumordnungsgesetz, das noch dieses Jahr beschlossen werden soll, wird noch immer gearbeitet. Eine Stärkung der Ortszentren ist darin ebenso enthalten wie ein eigenes Seen-Entwicklungskonzept. Geht es nach Landesrat Daniel Fellner, so soll es an Ortseinfahrten keine Widmungen für Einkaufszentren mehr geben und Widmungen außerhalb der Ortskerne nicht mehr zugebaut werden.

LWBK-Geschäftsführer Mag. Harald Repar. Fotocredit: LWBK

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