GEMEINNÜTZIGE BAUVEREINIGUNGEN

70 Jahre OSG – Rekordzahlen und Jubiläum bei der OSG

Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) feierte Mitte Juni ihr bereits 70-jähriges Bestehen. Bei einer Feier und Präsentation der neuen Festschrift gratulierten zahlreiche Ehrengäste der OSG zum Jubiläum, darunter auch Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Landesrat Heinrich Dorner. 

Von der kleinen Genossenschaft zum starken Wohnbauträger 

Gegründet wurde die damals kleine Genossenschaft von Familien aus Oberwart und ist nun beinahe im gesamten Burgenland aktiv. Zu Beginn wurden fast ausschließlich Einfamilienhäuser erbaut, dann auch mehrgeschoßige Wohnanlagen. „Mittlerweile haben wir unser Tätigkeitsfeld erweitert, wobei der Fokus nach wie vor auf der Errichtung von Wohnungen und Reihenhäusern liegt. Wir haben uns aber sehr stark auch im Sozialbereich engagiert, indem wir Pflegeheime errichten und uns in den verschiedenen Segmenten des Wohnen im Alter engagieren“, so OSG-Vorstandsobmann Alfred Kollar. 

Rekordwert bei der OSG

Inzwischen ist die Genossenschaft in 156 von 171 Gemeinden im Burgenland aktiv und hat in 216 Ortschaften Projekte umgesetzt – damit gibt es in beinahe jeder Gemeinde im Burgenland ein von der OSG umgesetztes Projekt. Diese starkere Präsenz spiegelt sich auch in den Zahlen wider: Im Vorjahr erreichte die OSG ein Gesamtbauvolumen von 162,5 Millionen Euro. „Dieser Rekordwert übertraf sogar die prognostizierten Zahlen noch etwas. Damit liegen wir in Österreich auf Platz 1 im Vorjahr. 2019 hatten wir 140 Mio. Euro Gesamtbauvolumen ", so Kollar. Aktuell sind 169 Baustellen in 84 Gemeinden in Umsetzung. Mit diesen beeindruckenden Zahlen ist die OSG 70 Jahre nach ihrer Gründung im Neubau der größte gemeinnützige Wohnbauträger Österreichs. 

v.l.n.r.: Aufsichtsratsvorsitzender Johann Schmidt, Bürgermeister von Pinkafeld Kurt Maczek, Bürgermeister von Oberwart Georg Rosner, OSG-Obmann Alfred Kollar, LH Hans Peter Doskozil und LR Heinrich Dorner © Michael Strini

OSG Green Way – Wohnraum verbunden mit Ökologisierung 

Getreu dem Motto „Gut für die Umwelt! Gut für dich!“ setzte die OSG schon sehr früh auf alternative Energiesysteme und dieser Trend hat sich in den letzten Jahren weiter verstärkt. Seit Jänner 2020 werden im Zuge des „OSG Green Way“ in Kooperation mit dem Land Burgenland alle Neubauten der OSG mit Photovoltaikanlagen ausgestattet und parallel dazu werden bereits bestehende Häuser nachgerüstet. „Leistbarer Wohnraum in Verbindung mit Ökologisierung: Das ist das Ziel, das wir uns als Land gesetzt haben. Das ist aber auch das Ziel, dass die OSG verfolgt. Das wurde in den vergangenen 70 Jahren hervorragend umgesetzt“, erklärte Landesrat Heinrich Dorner. 

Weiterentwicklung statt Stillstand

Auch in der Bauweise versucht die OSG in ihrem langjährigen Bestehen sich immer weiterzuentwickeln und neue und nachhaltige Wege zu gehen. Nach dem erfolgreichen ersten Bauvorhaben in Holzbauweise in Strem ist die OSG auf den Geschmack gekommen und plant schon das nächste Projekt mit dem nachhaltigen Baustoff: In Kooperation mit der Gemeinde Steinberg-Dörfl wird ein mehrgeschoßiges Wohnhaus im Niedrigenergiestandard erbaut. Energieeffizienz, naturschonende Baurohstoffe, kurze Bauzeit und leistbares Wohnen stehen im Zentrum der Planung dieses neuen Bauvorhabens. Vor Kurzem fand eine Projektbesprechung samt Grundstücksbesichtigung von Projektkoordinator Heimo De Monte, Vizebürgermeister Hans Peuker, Bürgermeisterin Klaudia Friedl, OSG-Chef Alfred Kollar, OSG-Bauleiter Andreas Fressner und Architekt Hans Scheicher statt. 

v.l.n.r.: Projektkoordinator Heimo De Monte, Vizebürgermeister Hans Peuker, Bürgermeisterin Klaudia Friedl, OSG-Chef Alfred Kollar, OSG-Bauleiter Andreas Fressner und Architekt Hans Scheicher. © OSG

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